Nahe dran am Tabellenführer

Die Frauen des SV Fellbach vergeben ihre Chancen und unterliegen in der Regionalliga den Gästen des SV Karlsruhe-Beiertheim mit 1:3.


25.10.2016

Foto: Patricia Sigerist

Der SV Karlsruhe-Beiertheim bleibt in der Volleyball-Regionalliga der Frauen das Maß der Dinge. Das mussten auch die Gastgeberinnen des SV Fellbach anerkennen, denen es am Samstag nicht gelungen ist, den Tabellenführer auf dem Weg zum fünften Sieg im fünften Saisonspiel aufzuhalten. Allerdings war für das Heimteam bei der 1:3-Niederlage (15:25, 22:25, 25:19, 24:26) alles in allem sogar mehr möglich. „Wir haben gezeigt, dass wir streckenweise gut mithalten können und hätten zumindest einen zweiten Satz und damit einen Punkt verdient gehabt“, sagte die SVF-Spielertrainerin Alexandra Berger, die sich selbst mit einer schweren Erkältung durchs Geschehen kämpfte.

Den Beweis für ihre Aussage bietet der Blick auf den Spielberichtsbogen: Im zweiten Durchgang führte der Außenseiter bereits mit 13:7, brachte diesen Satz aber ebenso wenig nach Hause wie den vierten, als eine 23:22-Führung in der Verlängerung ohne Ertrag blieb. „Es ist schade und auch ein wenig ärgerlich, dass es nur zu einem Satzgewinn gereicht hat, aber die Gäste haben sehr stark verteidigt und insgesamt vielleicht auch ein wenig konstanter gespielt als wir“, sagte Alexandra Berger. Für die Fellbacher Volleyballerinnen, bei denen Jacqueline Wichtler bei ihrer Rückkehr nach dreiwöchiger Spielpause ebenso ein Sonderlob erhielt wie die erfahrene Aushilfskraft Claudia Kilgus (Alexandra Berger: „Sie strahlt sehr viel Ruhe und Souveränität aus“), war dies bereits die dritte Niederlage im dritten Heimspiel, nachdem das Team in der gesamten vergangenen Regionalliga-Saison auf eigenem Parkett von neun Begegnungen nur drei verloren hatte.

Ein Grund zur Beunruhigung ist das freilich nicht für die SVF-Frauen, denn zum einen haben sie ihre beiden bisherigen Auswärtspartien gewonnen und stehen mit sieben Punkten ordentlich da. Und zum anderen waren mit dem TTV Dettingen/Teck (0:3) und dem SV Karlsruhe-Beiertheim bereits die bisher stets erfolgreichen Spitzenteams zu Gast in der Gäuäckerhalle I. „Wir sind dabei, uns als Mannschaft zu finden, aber wir sind dabei auf einem guten Weg“, sagte Alexandra Berger nach dem Spiel. Eine interessante Aufgabe wartet am nächsten Samstag auf die Fellbacher Volleyballerinnen: Um 20 Uhr sind sie zu Gast beim Drittliga-Absteiger DJK Schwäbisch Gmünd, der aus seinen ersten fünf Spielen einen Punkt weniger geholt hat als Alexandra Berger und ihre Mitspielerinnen.SV Fellbach: Berg, Berger, Kilgus, Knittel, Laissle, Rehatschek, Stem- mann, Thye, Vituschek, Wichtler.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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