Neubeginn mit guten Bekannten

Nächsten Montag beginnt die Vorbereitung: Der neue Fellbacher Drittliga-Cheftrainer Jan Lindenmair nimmt die Bemühungen mit einem zwölfköpfigen Kader auf.


07.08.2019

Alexander Benz (links) hat den SVF wieder verlassen, Patrick Köder kehrt aus dem zweiten ins erste Team zurück. Fotos: Patricia Sigerist

Exakt 116 Tage sind seit dem letzten Punktspiel vergangen. Am 13. April haben sich die Volleyballer des SV Fellbach mit einer 1:3-Niederlage beim Vizemeister in Grafing als Absteiger aus der zweiten Bundesliga verabschiedet. Die neue Spielzeit wird in 52 Tagen eingeläutet. Am 28. September wird das Team, das sich als rotes Rudel versteht, um 19 Uhr beim Aufsteiger MTV Ludwigsburg zu Gast sein, von dem die Fellbacher im Frühjahr sportlich noch zwei Klassen getrennt waren. Um in der Alleenhalle West mit den bestmöglichen Voraussetzungen aufs Parkett gehen zu können, startet nun am Montagabend die Vorbereitung, zu der der neue Cheftrainer Jan Lindenmair und seine Assistentin Alexandra Berger nach derzeitigem Stand zwölf Akteure begrüßen werden. „Ich bin mit dem Kader sehr zufrieden, allerdings hätten wir gerne noch einen weiteren starken Mittelblocker, da schauen wir uns noch intensiv nach Kandidaten um“, sagt der 40 Jahre alte Nachfolger von Thiago Welter, der in seiner sportlichen Vita schon einen deutschen Pokalsieg mit den Frauen von Allianz MTV Stuttgart (2011) und die Teilnahme an der europäischen Champions-League mit dem Schweizer Spitzenteam Volero Zürich zu verzeichnen hat.

Das Dutzend Akteure, das nach derzeitigem Stand das Drittliga-Aufgebot des SV Fellbach bilden wird, besteht komplett aus bekannten Gesichtern des bisherigen Zweitliga-Teams und aus Akteuren, die in der vergangenen Saison schon für die zweite Vertretung des Vereins in der dritten Liga unterwegs waren. Letztere waren zum Teil bereits in der Vergangenheit Stammkräfte in der zweiten Bundesliga.

Außer Manuel Harms, den es im Zuge seines Psychologie-Studiums nach Köln und zum dortigen Drittliga-Neuling FC Junkersdorf um den ehemaligen Fellbacher Hauptangreifer Valters Lagzdins zieht, ist nun auch Johannes Leipert (Ausbildung zum Fluglotsen in Hessen) nicht mehr dabei. Von der Mannschaft, die in der vergangenen Saison lediglich 15 Zweitliga-Punkte sammelte, stehen überdies der Außenangreifer Alexander Benz (zurück zum Konkurrenten TSV G. A. Stuttgart) und der Zuspieler Mario Maser – er verstärkt den vierten Verbund in der Bezirksliga – nicht mehr zur Verfügung. Aus der bisherigen Erstformation bleiben Felix Klaue, Ivaylo Spasov, Valentino Nadale, Patrick Pfeffer, Max von Berg, Moritz Hirning, Sebastian Mättig und Yannik Blötscher. Dazu gesellen sich aus dem Drittliga-Ensemble der vergangenen Saison Tim von Struensee sowie das Trio Timo Koch, Tim Holler und Patrick Köder, das auch schon zu den Zweitliga-Titeln des SV Fellbach (2015 und 2016) beigetragen und zwischenzeitlich die sportliche Intensität ein Stück weit zurückgefahren hatte.

„Die drei werden ganz normal mit dabei sein und den gleichen Aufwand leisten wie der Rest des Kaders“, sagt die Abteilungsleiterin und Co-Trainerin Alexandra Berger. Marvin Klass, lange Kapitän und konstantester Fellbacher Spieler in der zweiten Bundesliga, will gelegentlich mittrainieren, zunächst aber nicht fest zum neu zusammengestellten Drittliga-Aufgebot gehören. Einige individuelle Einheiten im Hinblick auf Kraft und Ausdauer haben die Spieler bereits absolviert. Von nächsten Montag an geht es dann dreimal pro Woche mit Bällen in der Halle zur Sache. Zwei Testspiele gegen den Zweitligisten SSC Karlsruhe sind bereits fest vereinbart, hinzu kommt das eigene Vorbereitungsturnier für Regionalliga- und Drittliga-Teams am 14. und 15. September.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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