Neue Ideen für das eingespielte Kollektiv

Dritte Liga Süd: Seit rund zwei Monaten leitet Michael Dornheim die zweite Mannschaft des SV Fellbach an, für die am Samstag die Saison in der dritthöchsten Spielklasse be- ginnt. Dort will sich der Aufsteiger etablieren und Akteure an das erste Team heranführen.


28.09.2017

Die offizielle Bezeichnung ist auch in der neuen Saison „Dritte Liga Süd“. Rein geografisch betrachtet, könnte die Spielklasse, in die das zweite Männerteam des SV Fellbach am Wochenende startet, allerdings auch als Bezirksliga Bodensee mit Gästen bezeichnet werden. Neben dem USC Konstanz, Mitaufsteiger und am Samstag von 16.30 Uhr an erster Gast in der Fellbacher Gäuäckerhalle I, sind im TV Mimmenhausen, TV Radolfzell und dem VfB Friedrichshafen II noch drei weitere der neun SVF-Gegner direkt am Schwäbischen Meer beheimatet. Zusätzlich zu diesen Auswärtsfahrten von jeweils etwa 200 Kilometer sammeln die Fellbacher Volleyballer, die als Regionalliga-Dritter erst aufgrund des Verzichts der SG MADS Ostalb nach oben gerückt sind, aber auch mit die Reisen ins Saarland (Bliesen), nach Rheinland-Pfalz (Mainz) und Hessen (Kriftel) eine ganze Menge Kilometer.

„Mit Ausnahme der Gäste, die kürzlich beim Vorbereitungsturnier bei uns waren, ist das eine weitgehend unbekannte Liga für mich. Ich freue mich aber auf die Herausforderung“, sagt Michael Dornheim (49), der mit seinem Team mindestens Rang sieben und damit den sicheren Klassenverbleib anstrebt. Seit rund zwei Monaten arbeitet der 192-malige deutsche Nationalspieler nun mit seinem zwölfköpfigen Kader. Neben der abschließenden Platzierung ist sowohl für ihn als auch für den Verein noch etwas anderes wichtig: „Wir haben jetzt nur noch eine Liga Differenz zwischen erster und zweiter Mannschaft, das bietet uns gute Chancen, Spieler technisch und taktisch so zu entwickeln, dass sie für oben ein Thema werden“, sagt Michael Dornheim, der deshalb seit seinem Amtsbeginn in sehr engem Austausch mit Thiago Welter, dem Cheftrainer des Zweitliga-Teams, steht.

Der talentierte Daniel Schön ist bereits nach oben aufgerückt, bleibt aber durchaus ein Kandidat, um gelegentlich in der dritten Liga auszuhelfen. Genauso ist es möglich, dass Akteure aus der ersten Formation zum Beispiel nach längeren Verletzungen in der zweiten Mannschaft wieder Spielpraxis sammeln. „Aufsteigen können wir ja nicht, solange  die erste Mannschaft nicht in die erste Bundesliga geht, aber wir haben jetzt eine tolle Konstellation, die uns viele Möglichkeiten bietet“, sagt Michael Dornheim. Marco Hentschel hat er bereits fest eingeplant und  auch weiteren Spielern aus dem dritten Team in der Landesliga will er regelmäßig die Chance geben, im Drittliga-Verbund zu trainieren. Zwei Zugänge sind derweil von anderen Vereinen hinzugekommen: Der Außenangreifer Moritz Hirning vom Landesligisten SV Esslingen zeigt gute Ansätze, ist aber zu Saisonbeginn im Urlaub. Sein Positionsgefährte Richard Peemüller, der in seiner Heimat Dresden schon in der zweiten Bundesliga aufgeschlagen hat, fällt aufgrund einer Fußverletzung zu- nächst noch bis zu zwei Wochen lang aus. Gegen den USC Konstanz wird also eine eingespielte Formation antreten. „Es ist immer von Vorteil, wenn sich die Jungs schon kennen. Manchmal muss man in ein einge- spieltes System aber auch neue Ideen reinbringen. Das ist jetzt meine Aufgabe“, sagt der Trainer Michael  Dornheim.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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