Neuer Anlauf der Spätstarter

Die Volleyballer des SV Fellbach sehen nun dem Drittliga-Auftakt entgegen.


09.10.2020

Eine anspruchsvollere Aufgabe hätten die Volleyball-Männer des SV Fellbach für die Saisonpremiere in der dritten Liga kaum bekommen können. Nach zwei Spielverlegungen zum Start und zuletzt zwei von der Covid-19-Pandemie heraufbeschworenen Absagen soll es am Samstag um 20 Uhr in der Gäuäckerhalle I reichlich verspätet mit dem Heimspiel gegen die TSG Blankenloch losgehen.

Die Gäste aus der Gemeinde Stutensee, nördlich von Karlsruhe gelegen, sind mit zwei Siegen und einer 2:3-Niederlage gestartet und führen damit das Drittliga-Klassement an. „Das ist keine große Überraschung. Für mich war die TSG Blankenloch von Beginn an Topfavorit auf den Meistertitel“, sagt der SVF-Trainer Jan Lindenmair. Die Nordbadener haben acht Akteure mit Zweitliga-Erfahrung im Kader, gesammelt in den meisten Fällen beim SSC Karlsruhe und beim TuS Durmersheim, dessen Lizenz die TSG Blankenloch im Jahr 2016 übernommen hat.

Coronabedingte Zwangspausen gab es auch schon für die beiden Fellbacher Regionalliga-Teams, die am Samstag im Vorprogramm der Drittliga-Männer ihre Saisonauftaktspiele bestreiten werden. Um 13.30 Uhr hat bei den Frauen der amtierende württembergische Oberliga-Meister SV Fellbach sein badisches Pendant, den Mitaufsteiger USC Freiburg, zu Gast. Die Südbadenerinnen haben in der Zuspielerin Samira Roos und der Mittelblockerin Lina Steffan zwei im Aufgebot, die schon beim Nachbarn VfR Umkirch in der dritten Liga zu den Stammkräften gehört haben. Ihr Auftaktspiel gegen die TSG Tübingen haben die Freiburger Frauen allerdings mit 0:3 verloren.

Mit dem gleichen Resultat hat die Regionalliga-Runde auch für die TSG Heidelberg-Rohrbach – gegen den VfL Sindelfingen – begonnen, die im Anschluss um 16.30 Uhr beim zweiten Fellbacher Männerteam zu Gast ist. „Das wird ein interessanter Maßstab sein, um zu sehen, wohin unsere Reise in dieser Saison gehen kann“, sagt der SVF-Coach Kim Luong vor dem Spiel gegen den Fünften der vergangenen Saison, der im Sommer allerdings drei wichtige Stützen verloren hat.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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