Neuerliche Hoffnung auf den Saisonstart

Die Drittliga-Volleyballer des SVF fahren womöglich nach Speyer. Die Fellbacher Regionalliga-Frauen sehen dem zweiten Heimspiel entgegen.


17.10.2020

Spielen oder nicht spielen? Patrick Köder (rechts) mit Max von Berg Foto: Patricia Sigerist

Jan Lindenmair ist bis dahin in dieser Saison ein Volleyball-Trainer, der keine Spiele erleben darf. „Das, was im Moment passiert, das hat mit fairem Wettbewerb nichts mehr zu tun“, sagt der 41-Jährige aufgrund all der Absagen in der Corona-Krise. Einen kompletten Abbruch der noch jungen Saison hält der A-Lizenz-Inhaber, der den Drittligisten SV Fellbach anleitet, im Moment zwar nicht für nötig, allerdings „könnte man das Ganze mal für ein paar Wochen aussetzen, bis sich die Situation etwas beruhigt hat“. Mit seiner Mannschaft hofft er weiterhin, am Samstag, 16 Uhr, beim Aufsteiger TSV Speyer endlich das erste Saisonspiel bestreiten zu können. Die Rheinland-Pfälzer durften schon dreimal aufs Feld und mussten drei Niederlagen hinnehmen. Andere Teams haben schon vier Spiele absolviert. Die Fellbacher um Patrick Köder warten noch immer auf den Saisonauftakt. Die ersten beiden Partien waren aufgrund von Gründen, die mit der Covid-19-Pandemie nichts zu tun hatten, verlegt worden, und zuletzt wurden drei Spiele kurzfristig abgesetzt. „Das geht mir und meinen Spielern ziemlich an die Nerven. So euphorisch wie vor sechs Wochen sind wir schon lange nicht mehr“, sagt Jan Lindenmair. Im Normalfall wäre der amtierende Vizemeister, der auf Tim Holler (im Training umgeknickt) verzichten muss, in Speyer klarer Favorit, aber den Normalfall gibt es nicht. „Die Gastgeber haben schon drei Pflichtspiele absolviert. Wir bereiten uns jede Woche vor, und ein, zwei Tage vorher kommt wieder die Ernüchterung in Form einer Absage“, sagt Jan Lindenmair.

Die zweite Mannschaft des SV Fellbach, in der Regionalliga zuletzt erfolgreich gestartet, ist an diesem Wochenende ganz regulär spielfrei – ohne virusbedingte Absage. Die Regionalliga-Frauen empfangen, wenn alles gut geht, am Sonntag um 16 Uhr den Mitaufsteiger SV Karlsruhe-Beiertheim II. Der badische Vizemeister 2020 ist mit einer 2:3- und einer 0:3-Niederlage gestartet, während die Fellbacherinnen mit ihrem 3:1-Sieg gegen den USC Freiburg einen gelungenen Auftakt erwischt haben. „Wir wissen nicht viel über den Gegner, deshalb konzentrieren wir uns auf unsere Stärken. Gegen den USC Freiburg sah das schon gut aus, daher bin ich auch für diesen Sonntag optimistisch“, sagt der SVF-Trainer Oliver Pesch, der voraussichtlich sein komplettes Aufgebot zur Verfügung haben wird.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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