Obenauf auch in der Oberpfalz

Der Tabellenerste SV Fellbach bleibt nach souveräner Spieleröffnung und einer Aufholjagd im dritten Durchgang beim Zweitliga-Letzten ASV Neumarkt ohne Satzverlust – 3:0. Thomas Rennet

Am Ende waren die Besseren auch im dritten Durchgang wieder vorn. Nach souveräner Spieleröffnung samt 2:0-Satzführung und der anschließenden Zehn-Minuten-Pause waren die Volleyballer des SV Fellbach am Samstag doch mal ins Hintertreffen geraten. Der Jamaikaner Dennis Donovan Nelson, davor erst eingewechselt, hatte für den ASV Neumarkt krachende Volltreffer aneinandergereiht. Die Gäste lagen, nach ein paar Umstellungen, zurück: mit 9:14 und später auch noch mit 15:19. Kein Grund allerdings an diesem Zweitliga-Abend in der Oberpfalz, die Heimfahrt um eine Satzlänge zu verschieben. Der Tabellenerste gewann, nach ein paar Umstellungen, auch diesen dritten Abschnitt und damit die Begegnung beim Letzten mit 3:0 (25:19, 25:17, 25:22).


25.01.2016

Ganz vorn: Marvin Klass, Christopher Howe und Timo Koch (von rechts) Foto: Patricia Sigerist

Die Reisegruppe aus dem Schwäbischen konnte auch in Bayern ihre Stärken im Aufschlag- und Blockspiel vorführen. Das eine befördert geschickterweise ja das andere. Mit ihrem Service brachten die Fellbacher auch am Samstag den Spielaufbau des Gegners in Bedrängnis, um dessen Angreifern dann unbarmherzig am Netz aufzulauern. Jonas Hanenberg und Christopher Howe, zusammen 4,08 Meter groß, sind sehr gut darin, Offensivbemühungen jäh zu beenden. Und sie werden, Teil der intensiven Trainingsarbeit, im Verlauf der Saison ganz offenbar immer noch besser darin. Auch deshalb war der SV Fellbach in den ersten beiden Sätzen nicht zu gefährden vom abstiegsbedrohten Aufsteiger, der am Wochenende davor dem Tabellenfünften FT Freiburg bei der 2:3-Niederlage noch massiv Widerstand geleistet hatte. „Wir haben das Spiel kontrolliert“, sagte der Fellbacher Trainer Markus Weiß.

Nicht mehr allerdings im dritten – und dann doch noch letzten – Abschnitt. Dennis Donovan Nelson raubte dem Meister vorübergehend die Blockqualität. „Wir mussten uns Stück für Stück auf seine Angriffe einstellen“, sagte Markus Weiß. Zumal mit veränderter Formation. Christopher Howe bekam nach der Pause zunächst ebenso eine Pause wie Yannick Harms. Dafür fanden sich Valentino Nadale und der erst 18-jährige Tin Tomic ein im Verbund mit dem zwar immer noch gesundheitlich angeschlagenen, aber wieder einmal herausragenden Marvin Klass (Weiß: „Er ist dennoch vorausgegangen. Ein echter Kapitän eben“), mit Patrick Köder, Jonas Hanenberg, Timo Koch und dem Libero Sebastian Mättig. Später im dritten Satz kehrten Christopher Howe und Yannick Harms aufs Spielfeld zurück, auch Valters Lagzdins und Felix Klaue halfen mit, den von Dennis Donovan Nelson beflügelten Aufschwung des ASV Neumarkt zu stoppen.

Am Ende waren die Besseren wieder vorn. Und die Mannschaft um den Kapitän Marvin Klass, der erneut zum wertvollsten Akteur des Abends gekürt wurde, bleibt es nach diesem 14. Saisonsieg, klar, auch in der zweiten Bundesliga vor dem hartnäckigen Verfolger TV/DJK Hammelburg, der am Samstagabend den Tabellendritten L. E. Volleys aus Leipzig mit 3:2 niederhielt. SV Fellbach: Klass, Hanenberg, Howe, Köder, Harms, Koch, Mättig, Lagzdins, Nadale, Klaue, Tomic, Sellner, Winter.

 

Thomas Rennet    Fellbacher Zeitung


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