Raue Lehrstunde des Meisters

Volleyball Fellbacher rauschen

am Bodensee über Nachwuchs hinweg – 3:0.


17.10.2016

Valters Lagzdins Foto: Picture Partners

 

Für einige Spieler des SV Fellbach hat der Besuch in Friedrichshafen auch eine sentimentale Seite. Valters Lagzdins, Jonas Hanenberg, Jan Jalowietzki und Yannick Harms durchliefen früher selbst die Talentschule am Bodensee, Letzterer durfte dort gar in die erste Mannschaft des VfB Friedrichshafen aufsteigen und mit dem Titelsammelverein zwei Jahre lang national und international auf höchstem Niveau antreten. Aus gegebenem Anlass haben sich die Rückkehrer am Wochenende mehrheitlich länger aufgehalten an der früheren Wirkungsstätte, mit ihren Nachfolgern bei den VYS Friedrichshafen haben sie sich am Samstagnachmittag allerdings nicht lange aufgehalten. Die Volleyballer des SV Fellbach ließen den Teenagern keine Chance, der Meister rauschte ganz ohne sentimentale Anklänge mit 3:0 (25:14, 25:9, 25:19) über den Nachwuchs hinweg, der Erfahrungen anhäufen soll in der zweiten Bundesliga. Mitunter sind das raue Erfahrungen.

Die Gäste versammelten sich mit ihrem vollständigen Aufgebot in Friedrichshafen. Auch die Verletzten, der Kapitän Marvin Klass und Timo Koch, waren im Teamdress mit angereist. Ist ja genug Platz in jener Arena, in der bald, nach zwei Qualifikationsspielen im November, wieder Champions-League-Begegnungen anstehen sollen. Passend zum geschlossenen Auftritt war die Zweitliga-Mannschaft des SV Fellbach denn auch komplett überlegen. Schon die Aufschläge gerieten oft zum Mysterium für den jungen Verbund. Der Zuspieler Patrick Köder gab ihm mit dem Service ebenso Rätsel auf wie Valters Lagzdins oder Yannick Harms, erneut zum wertvollsten Akteur der Begegnung gekürt. Die Folge: Fellbacher Punkte in Serie und klare Verhältnisse von Beginn an. Die drei bildeten mit Tibor Filo, Valentino Nadale, Tin Tomic und dem Verteidungsexperten Sebastian Mättig ein stabiles Gefüge. Die Wechsel vermochten daran nichts zu ändern. „Den Jungs aus Friedrichshafen war schnell klar, dass da nichts zu holen ist, sie haben dann schon auch mal die Köpfe hängen lassen“, sagte der Gäste-Trainer Markus Weiß.

Die Volleyballer des SV Fellbach haben die Köpfe wieder oben. „Die Spieler glauben jetzt an sich“, sagte Markus Weiß nach dem dritten Sieg hintereinander: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“ Für Sentimentalitäten rund um das Wiedersehen mit Freunden oder Familie war da in Friedrichshafen nur vor und nach dem Spiel Raum.SV Fellbach: Köder, Lagzdins, Harms, Filo, Nadale, Tomic, Mättig, Jalowietzki, Leipert, Winter, Hanenberg, Bura, Klass, Koch.

 Thomas Rennet    Fellbacher Zeitung

 


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