Redebedarf nach dem raschen 0:3

Der SV Fellbach verliert in der zweiten Liga deutlich beim SSC Karlsruhe.


12.11.2018

Schnell sind die Volleyballer des SV Fellbach unter die Dusche und wieder in die Fahrzeuge vor dem Otto-Hahn-Gymnasium gekommen. Viel zu schnell für ihren Geschmack. Ihnen war es an diesem Samstag nicht gelungen, dem Gegner auf hinreichendem Niveau Widerstand zu leisten. Wer in ihrer Sportart zumindest einigermaßen Paroli bieten will, der sollte 20 Punkte pro Satz erreichen. Die Reisegruppe aus Fellbach hat beim SSC Karlsruhe diese 20-Punkte-Marke zum ersten Mal in der laufenden Saison stets verfehlt, insgesamt bloß 53 Zähler sammeln können. Am Ende des schmerzlichen Zweitliga-Abends begab sie sich mit einer 0:3-Niederlage (19:25, 16:25, 18:25) auf den Heimweg. Auch nicht so schön für Thiago Welter und seine Mannschaft war hinterher der Blick auf die Tabelle: Während der SSC Karlsruhe nach seinem zweiten Erfolg in dieser Runde bis auf Weiteres keinen Abstiegsplatz mehr besetzt, ist der SV Fellbach am Samstag auch noch hinter den VC Gotha zurückgefallen. Schlechter da stehen im Moment in der zweiten Bundesliga Süd lediglich die Stützpunkttalente aus Friedrichshafen, die losgelöst von ihren Ergebnissen und jedweden Abstiegssorgen unter Männern Erfahrungen sammeln.

Thiago Welter hatte hinterher Redebedarf. Schon die Übungseinheiten an den Tagen zuvor waren nicht so abgelaufen, wie er sich das vorgestellt hatte. „Wir haben in Karlsruhe genau so gespielt, wie wir vorher trainiert hatten“, sagte der 30-jährige A-Lizenz-Inhaber. Sein Team war nicht bereit und stark genug, die Aufgabe beim Tabellennachbarn anzunehmen. „Wir waren zu passiv“, sagte der Trainer des SV Fellbach.

Dabei hatte er zunächst wieder jene Akteure seines verjüngten und weithin unerfahrenen Aufgebots auf das Spielfeld beordert, die auch schon vor dieser Saison in der zweiten Liga aufgeschlagen hatten: den Kapitän Manuel Harms, Valentino Nadale, Felix Klaue, Johannes Leipert, Alexander Benz oder auch Richard Peemüller. Doch der SVF war dem badischen Konkurrenten in jeder Hinsicht unterlegen – unabhängig davon, wer gerade den Versuch unternahm, den Tatendrang der Gastgeber mit dem früheren Erstliga-Angreifer Jens Sandmeier und dem später eingewechselten Ex-Fellbacher Tim Kreuzer zu begrenzen. „Der SSC Karlsruhe hat mutig gespielt und verdient gewonnen“, sagte Thiago Welter.

Die Gäste hingegen haben nun reichlich Verbesserungspotenzial. „Die Jungs haben das erkannt. Wir konzentrieren uns jetzt auf das nächste Spiel“, sagte Thiago Welter. Nächsten Samstag (20 Uhr, Gäuäckerhalle I) erwartet der SVF die Volleys Eltmann, bei denen der Trainer bis 2017 noch selbst erfolgreich gespielt hat. Es dürfen dann wieder mehr als 20 Punkte sein pro Satz.SV Fellbach: Harms, Klaue, Peemüller, Benz, Nadale, Leipert, Hirning, Maser, Pfeffer, Spasov, Blötscher, Epple.

Thomas Rennet   Fellbacher Zeitung

 


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