#RotesRudel meistert die Hitzeschlacht von Nürnberg

Yannick Harms und Philipp-Arne Bergmann triumphieren beim smart beach cup am Nürnberger Hauptmarkt vor begeistertem Publikum und sengender Hitze. Tim Holler blickt nach Platz sieben mit seinem neuen Partner Clemens Wickler nach erstem gemeinsamen Tourauftritt nach vorne.


29.05.2017

Glückliche Turniersieger - Harms und Bergmann mit dem Pokal von Nürnberg (c)sbt

Nach einem Jahr Pause machte die smart beach tour wieder Halt in Nürnberg. Und Nürnberg erweist sich weiterhin als gutes Pflaster für Fellbach. Denn nachdem 2015 Tim Holler den Titel vor der historischen Kulisse aus dem Sand buddeln konnte, war es auch am gestrigen Sonntag abermals einem Fellbacher Doppel vergönnt den Pokal samt Goldmedaille in den weiß-blauen Himmel zu recken.

Mit 2:0 (22:20, 21:17) setzt sich das Fellbacher Beachduo letztlich souverän gegen die beiden Abwehspezialisten Paul Becker und Jonas Schröder (den langjährigen Partner von Tim Holler) durch. Während Becker/Schröder als an Platz 10 gesetzte bis zum Finale ohne Satzverlust blieben, mussten Bergmann/Harms (Setzliste Platz 4) gleich dreimal in den Tiebreak gehen und konnten ihre Kräfte zu keiner Zeit schonen. "Wir mussten auch im Finale bei jedem Punkt voll ans Limit gehen", gestand nach dem Spiel der sichtlich geschlauchte Abwehrspieler Harms, der auch nicht vergaß das großartige Publikum zu loben. Bei über 30 Grad feuerten die Zuschauer nahezu pausenlos die vier Hauptakteure an und wurden ihrerseits mit spektakulären Abwehraktionen und Blocks belohnt. Nach nun drei Turnieren stehen zwei Goldmedaillen und ein 2. Platz zu Buche. Eine Zwischenbilanz, die sich auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft in Timmerdorfer Stand durchaus sehen lassen kann.

Beim ersten Tourstopp in Münster spielte Tim Holler noch mit Stefan Windscheif, jetzt trat erstmals mit Clemens Wickler (Deutscher Meister 2015) an. Wickler durchlitt eine 11-monatige Verletzungspause (rechtes Knie) und musste sich gleichermaßen müh-und behutsam wieder herantasten. Beide trainieren mittlerweile am Olympiastützpunkt in Hamburg und haben das Fernziel Tokio 2020 ausgegeben. "Das Knie hält und wir konnte endlich gemeinsam Spielpraxis sammeln. Wir können positiv nach Dresden in vierzehn Tagen blicken." Auch Bundestrainer Martin Olenjak freute sich, dass die beiden endlich ein Turnier spielen konnten und glaub "das wird schon".


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