Rückfahrt mit Punkt aber ohne Navigationsgerät

Der SV Fellbach unterliegt beim SV Schwaig mit 2:3.


28.11.2016

Foto: Patricia Sigerist

Als wären fünf anstrengende Sätze beim Aufstiegsanwärter SV Schwaig nicht schon nervenaufreibend genug gewesen, so hatte Markus Weiß, der Trainer des Volleyball-Zweitligisten SV Fellbach, am späten Samstagabend ganz plötzlich noch ganz andere Sorgen: Das Navigationssystem im Mannschaftsbus funktionierte nicht mehr, und so musste der Übungsleiter den Fahrer und sein Team nach guter alter Manier mit Kartenmaterial durch das nächtliche Mittelfranken gen Heimat lotsen. Diese Aufgabe löste Markus Weiß bravourös, nachdem sein Team zuvor dem Tabellenzweiten mit 2:3 (14:25, 19:25, 25:21, 25:23, 13:15) unterlegen war. „Wir haben aus meiner Sicht ganz eindeutig einen Punkt gewonnen“, sagte Markus Weiß. Dass am Ende für den Meister der vergangenen beiden Jahre die insgesamt fünfte Niederlage in Serie zu notieren war, konnte der Trainer gut verkraften. Nach einem schnellen 0:2-Satzrückstand hatte es zunächst so ausgesehen, als müssten die Gäste die Rückreise mit leeren Händen antreten; so aber nahmen sie nach zwei gewonnenen Sätzen wenigstens einen Zähler mit. „Es war aus moralischer Sicht nicht nur für den Verlauf dieses Spiels, sondern auch für die kommenden Wochen wichtig, dass wir noch einmal die Kurve gekriegt haben“, sagte Markus Weiß.

Seine ersatzgeschwächte Mannschaft (Patrick Köder und Valters Lagzdins waren nur zur Unterstützung mitgefahren, konnten aber nicht spielen), verkürzte schon gegen Ende des zweiten Durchgangs einen Zehn- Punkte-Rückstand bis auf fünf Zähler und nahm diesen Schwung mit in die Abschnitte drei und vier. „Es war nicht so, dass der SV Schwaig stark nachgelassen hätte, aber wir sind einfach stabiler und besser geworden“, sagte Markus Weiß, dessen Team bei einer 9:6-Führung im Tiebreak sogar einen Sieg vor Augen hatte. Dann aber gelangen den Fellbachern nur zwei Zähler, während die Gastgeber aus der Nähe von Nürnberg siebenmal erfolgreich waren und sich den entscheidenden Vorsprung erspielten. Für den SVF-Verbund ist nun vor dem Heimspiel gegen die TG Mainz-Gonsenheim am nächsten Samstag (20 Uhr) zunächst wieder die medizinische Abteilung gefragt. „Wir haben in der vergangenen Woche mit neun, mit sieben und mit fünf Spielern trainiert. Wenn wir endlich mal wieder einigermaßen komplette Einheiten absolvieren können, habe ich kei- ne Sorge, dass auch wieder Siege folgen“, sagte Markus Weiß.SV Fellbach: Hanenberg, Jalowietzki, Mättig, Nadale, Leipert, Winter, Klass, Bura, Filo, Tomic, Bergmann, Harms.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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