Selbstbewusst zum Seriensieger

Der SV Fellbach ist bei der TG Mainz-Gonsenheim gefordert.


03.02.2017

Foto: Picture Partner

Eigentlich gibt es nichts Außergewöhnliches an der Sporthalle Weserstraße in Mainz-Gonsenheim, was sportliche Gäste verunsichern müsste. Weder die Ausmaße der Schulturnhalle, noch die Anzahl der Fans bei Heimspielen unterscheiden sich großartig von anderen Standorten der zweiten Volleyball-Bundesliga. Und dennoch sind die Männer der gastgebenden Turngemeinde, die am Samstag um 19 Uhr den SV Fellbach empfangen, daheim besonders schwer zu bezwingen. Zehn der vergangenen zwölf Partien zu Hause haben sie für sich entschieden. Die drei führenden Teams der Liga aus Eltmann, Schwaig und Delitzsch mussten allesamt als vom Vierten Besiegte wieder abfahren. Trotz dieser beeindruckenden Bilanz tritt der SVF, der seine vergangenen fünf Auswärtsspiele verloren hat, die Fahrt nach Mainz mit Optimismus und Selbstvertrauen an: „Eine knappe Niederlage mit einem Tabellenpunkt ist auf jeden Fall für uns drin, eventuell sogar mehr“, sagt der Trainer Markus Weiß. Mut gemacht hat ihm zuletzt – nach zuvor zehn Niederlagen – der souveräne Erfolg gegen das Nachwuchsteam aus Friedrichshafen. Zudem aber auch der starke Auftritt in Eltmann, als der kriselnde Meister den aktuellen Spitzenreiter an den Rand einer Niederlage gebracht hatte.

Zusätzlichen Grund für Optimismus bietet den Fellbachern die verbesserte personelle Situation: So wird Matthias Welsch (zuletzt privat verhindert) wieder das Zuspiel übernehmen und Sebastian Mättig, der einen guten Aushilfsjob als Spielmacher hingelegt hatte, wieder auf seiner Stammposition als Libero zur Verfügung stehen. Ob allerdings er, oder der Kapitän Marvin Klass dort eingesetzt wird, während der jeweils andere im Angriff aufläuft, entscheidet Markus Weiß kurzfristig. „Beide sind so erfahren und so flexibel einsetzbar, dass sie überall ein Gewinn sind.“ Ebenfalls wieder dabei ist der Zuspieler Christian Bura, für den es hinter Matthias Welsch allerdings höchstens Kurzeinsätze geben wird. Der eigentliche Stamm-Zuspieler Patrick Köder wird nach seiner langwierigen Schulterverletzung am Samstag ein Comeback feiern – allerdings zunächst im Regionalligateam, das um 20 Uhr den Nachbarn TSV G. A. Stuttgart II zum Derby in der Gäuäckerhalle I empfängt. „Wir werden nichts überstürzen und ihn ganz vorsichtig wieder an die erste Mannschaft heranführen“, sagt Markus Weiß.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung

 


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