Spannung vor allem vor dem Bildschirm

Der Zweitligist SV Fellbach empfängt am Samstag zum Saisonabschluss die TG Rüsselsheim II.


20.04.2018

Sebatian Mättig Foto: Picture Partners

Mit einem Heimspiel gegen die TG Rüsselsheim II beenden die Volleyballer des SV Fellbach am Samstag (19.30 Uhr, Gäuäckerhalle I) die laufende Zweitliga-Saison. Wobei das Hauptaugenmerk für viele Volleyball-Interessierte am Samstagabend wohl eher auf zwei Partien liegen wird, die gleichzeitig beginnen. Im weltweiten Datennetz ist es üblich, dass über diverse Ereignisse mit einer Berichterstattung vor Ort sekundengenau unterrichtet wird. So auch bei den Volleyball-Begegnungen in Deutschlands zweithöchster Liga. Per Liveticker lässt sich das aktuelle Geschehen von allen Volleyball-Feldern parallel auf Computern und Smartphones verfolgen. Ständig zuckt es vor den Augen, und das Hochzählen des Spielstandes markiert einen Punktgewinn.

Am Samstagabend werden nun sicher viele Augenpaare auf die Begegnungen des sicheren Absteigers aus Leipzig mit den Gästen vom SSC Karlsruhe und des bereits feststehenden Meisters TSV Grafing zu Hause mit dem GSVE Delitzsch gerichtet sein. Anders als beim Kräftemessen der SVF-Volleyballer mit der TG Rüsselsheim II, es ist eine Art Schaulaufen ohne nachhaltige Wirkung auf das Endtableau in Liga zwei, geht es in Leipzig und Grafing noch um den Klassenverbleib. Die Volleyballer aus Delitzsch dürfen sich maximal einen Satzverlust erlauben, gleichzeitig darf die Karlsruher Vertretung nicht mehr als einen Durchgang gewinnen. Nur so kann sich der GSVE Delitzsch mit den finalen Ballwechseln dieser Spielzeit noch an den Karlsruhern vorbeischieben und diese zum Gang in die dritte Liga schicken, anstatt anschließend selbst eine Etage nach unten rücken zu müssen.

Spannung bieten am Samstag also vor allem zwei Partien – was zu vielen angespannten Blicken auf die Spielstände dieser Begegnungen führen wird. Gelassenheit herrscht dagegen beim SV Fellbach vor und sicher auch während des Duells mit den spielstarken Gästen aus Rüsselsheim. „Das ist ein unangenehmer Konkurrent gegen den man bis zum letzten Punkt alles bringen muss“, sagt der Libero Sebastian Mättig, ehe er vor seinem finalen Zweitliga-Spiel im Trikot des SVF ergänzt: „Es wird zwar schwierig, aber wir haben keinen Druck.“

Leicht wird das Unterfangen für die Fellbacher in der Tat nicht. Die viertplatzierten Gäste haben zuletzt sechs ihrer sieben Spiele gewonnen. Nur der Meister TSV Grafing behielt gegen die Rüsselsheimer um ihren argentinischen Trainer Luis Emilio Ferradàs die Oberhand. Im ersten Aufeinandertreffen unterlag das SVF-Ensemble mit 2:3. Am Samstagabend ist somit eine schwierige, gleichzeitig aber vermutlich ansprechende Partie für die Fellbacher Volleyballer zu erwarten. Sehenswert könnte man sagen. Auch wenn viele Blicke wohl eher auf andere Partien gerichtet werden.

Uwe Abel Fellbacher Zeitung


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