Regionalliga: Spieler-Lotterie mit glücklichem Ausgang – 3:1

Regionalliga Süd Herren 2 - Volleyball Der SV Fellbach II gewinnt in der Regionalliga beim TV Kappelrodeck. Uwe Abel

Das zweite Männerteam der Volleyballer des SV Fellbach hat das Jahr 2015 versöhnlich ausklingen las- sen. Nach einer durchwachsenen Hinrunde gewannen die Fellbacher am Samstagabend im ersten Rückrundenspiel der Regionalliga beim TV Kappelrodeck mit 3:1 (25:12, 25:18, 20:25, 25:19). Der Sieg beim Tabellenschlusslicht bringt die SVF-Vertretung ein gutes Stück weg von den Abstiegsrängen und stimmt den Trainer Johannes Eller zurückhaltend optimistisch: „Jetzt ist bis zum 5. Januar Pause.

Dann sind unsere vielen Verletzten wohl auch alle wieder fit. Wir brauchen mehr Kontinuität.“


21.12.2015

Tatsächlich mangelte es dem zweiten Fellbacher Team in der Hinserie an Beständigkeit. Zwar ist auf der Trainerbank nach zahlreichen Wechseln mit Johannes Eller als Konstante seit Saisonbeginn Ruhe eingekehrt. Hin und her geht es dagegen in den Spielformationen der Fellbacher. Vor der Saison umfasste der SVF-Kader 15 Akteure, nur vermeintlich eine komfortable Ausgangssituation. Denn berufliche Verpflichtungen, Urlaubsabwesenheiten und viele Verletzungen wirbelten die Aufstellung wöchentlich durcheinander. Johannes Eller musste sich wie bei einer Art Spieler-Lotterie vorgekommen sein. Solide Leistungen und eine zielgerichtete Fortentwicklung beim SVF II: Fehlanzeige.

Wie ein Abziehbild schon der kompletten Hinrunde verlief so auch die Partie am Samstagabend. In der Mitte stand nur Daniel Wolfram zur Verfügung, weil da aber zwei Männer benötigt werden, sprang der etatmäßige Außenangreifer Sebastian Mattig in die Bresche. Doch mit dem Durcheinander war damit noch lange nicht genug. Auf der Außenposition herrschte ebenfalls Personalnot. So agierte Stephan Peéry, eigentlich Libero, als Außenangreifer. Und in Max Häfele, einst für den TSV Schmiden in der Oberliga am Ball, wurde wenige Stunden vor der Partie ein weiterer Akteur für die Diagonalposition hinzugewonnen.

„Spielerisch konnte das so alles nicht toll werden“, sagte Johannes Eller: „Heute hat nur der Sieg gezählt.“ Spielentscheidend war nach einer glanzlos erspielten 2:0-Satzführung, dass die Gäste im Fol- gedurchgang nach kapitalem Aussetzer (5:15) wieder ins Spiel zurückfanden. „Der dritte Abschnitt war nicht mehr zu holen“, sagte der SVF-Trainer Johannes Eller, „Aber es war der Schlüssel zum Sieg, dass wir uns wieder reingekämpft haben.“

So waren die Fellbacher Volleyballer im vierten Satz wieder obenauf und konnten am Ende mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen. Mit dem fünften Saisonsieg und nun acht Punkten Vorsprung auf den Gastgeber TV Kappelrodeck. SV Fellbach II: Welsch, Wich, Peéry, Rainer, Wolfram, Hä- fele, Lepthin, Hesse, Pauli, Sebastian Mattig, Johannes Mattig.

Uwe Abel   Fellbacher Zeitung


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