Sportgeflüster

An sich können Adrian Pfleghar und sein Assistenztrainer Bogdan Jalowietzki ja auch darauf verzichten, die Stützpunktkräfte der VYS Friedrichshafen auf den SV Fellbach einzustellen: Der Zweitliga-Gegner kommt eh in unvorhersehbarer Formation daher.


31.01.2018

Die Fachmänner vom Bodensee können zum Beispiel davon ausgehen, dass der angestammte Libero nicht als Libero aufläuft. Vor fast genau einem Jahr übernahm Sebastian Mättig in Ermangelung eines verfügbaren Zuspielers die Aufgaben in der Passzentrale. Das Universaltalent („Ein guter Volleyballer ist einer, der alles zumindest ein bisschen kann“) führte seine Nebenleute nach dem Rollentausch als Ballverteiler zum ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen die Teenager aus Friedrichshafen. Am vergangenen Sonntag nun, wieder waren Adrian Pfleghar und Bogdan Jalowietzki mit ihren jungen Spielern zu Gast, nahm Sebastian Mättig nicht als Libero, auch nicht als Passgeber, sondern zur Abwechslung mal als Passempfänger am Zweitliga-Geschehen teil. „Die Belastungssteuerung“ bewog den Fellbacher Trainer Thiago Welter zur ungewöhnlichen Aufstellung. Tin Tomic , der am Vorabend bei der 0:3-Niederlage in Hammelburg ausdauernd am Netz seine Gelenke strapazieren musste, teilte sich daher am Sonntag mit Daniel Schön den Liberopart. Sebastian Mättig schlug dafür als Außenangreifer zu. Und wieder konnte er in neuer Funktion überzeugen: Der 26-Jährige hat nach dem 3:1-Sieg des SV Fellbach am Sonntagabend gar die Auszeichnung für den wertvollsten Spieler entgegennehmen dürfen. „Das hat ihm gutgetan“, sagte Thiago Welter. Denn die Begegnung am Samstag in Franken gegen ganz stark aufspielende und aufschlagende Hammelburger war eine ungleich schwierigere für den gesamten Fellbacher Verbund – auch für Sebastian Mättig, obschon da im angestammten Liberoamt.

Thomas Rennet   Fellbacher Zeitung

 


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