Starke Vorstellung nach dem ersten Satz

Die Mannschaft des SV Fellbach bezwingt in der dritten Liga den Tabellenzweiten TSG Blankenloch mit 3:1 und hat nach dem sechsten Erfolg in dieser Saison selbst noch gute Chancen auf den zweiten Platz.


20.01.2020

Die erste sportliche Entscheidung der Saison in der dritten Volleyball-Liga Süd der Männer dürfte bereits gefallen sein: Der souveräne Tabellenführer TV Bliesen hat am Wochenende seinen Vorsprung auf die Verfolger auf satte zwölf Punkte ausgebaut. Bei noch sechs ausstehenden Spielen steuern die Saarländer damit auf den Meistertitel und vermutlich auch auf den Aufstieg in die zweithöchste deutsche Klasse zu; der TV Bliesen will erneut am Vorlizensierungsverfahren der Volleyball-Bundesliga (VBL) teilnehmen. Bei den anderen neun Mannschaften im Feld ist damit freilich alles andere als die große Langeweile angesagt. Schließlich geht es noch um mindestens zwei, eventuell sogar drei Absteiger. Und der zweite Tabellenplatz hinter dem Meister ist ja auch nicht ohne Reiz.

Im Rennen um diesen zweiten Platz hat sich der SV Fellbach mit einem 3:1-Heimsieg (19:25, 25:21, 26:24, 25:20) gegen die TSG Blankenloch in eine gute Ausgangsposition gebracht. Zwar liegt das Ensemble um den Trainer Jan Lindenmair als Vierter des Klassements noch zwei Zähler hinter den Nordbadenern und einen hinter dem starken Aufsteiger MTV Ludwigsburg. Allerdings können die Fellbacher Volleyballer den zweiten Rang aus eigener Kraft erreichen. Mit Siegen in ihren zwei Nachholspielen. Am 22. Februar geht es zum Wiedersehen nach Blankenloch, zu einer Partie, die in der Hinrunde aufgrund der Hochzeit des SVF-Angreifers Valentino Nadale verlegt worden war. Und am 8. März folgt der Auftritt beim TSV G. A. Stuttgart; auch diese Begegnung war zunächst abgesagt worden. „Wir haben eine gute Ausgangsposition und wollen so lange wie möglich im Kampf um den zweiten Platz mitmischen. Das wird bis zum Ende eine ganz enge Geschichte bleiben“, sagt Jan Lindenmair.

Am Samstagabend benötigte seine Mannschaft, im Vorjahr aus der zweiten Bundesliga abgestiegen, gegen die ebenfalls mit mehreren zweitligaerfahrenen Kräften – aus Durmersheim und vom SSC Karlsruhe – gespickten Gäste einen Satz, um auf Touren zu kommen und das Verfolgerduell für sich zu entscheiden. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem leichte Vorteile im Block und bei der Aufschlagannahme zu unseren Gunsten entschieden haben“, sagte der SVF-Trainer, der Ivaylo Spasov für dessen ersten Auftritt nach dem verlängerten Weihnachtsurlaub ein Sonderlob erteilte.SV Fellbach: Höß, Mättig, von Struensee, Nadale, Lars Lückemeier, Leipert, Köder, Moritz Hirning, Spasov, von Berg, Klaue, Koch.

 Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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