SVF vergibt zu viele chancen

Der Zweitliga-Verbund verliert bei der TG Rüsselsheim II mit 2:3.


08.01.2018

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte der Gastgeber in Rüsselsheim die Begegnung wegen eines Heizungsschadens kurzfristig abgesagt. Diesmal konnten die Volleyballer des SV Fellbach dort wie vereinbart zum ersten Zweitliga-Spiel des Jahres antreten. Die Temperaturen in der Großsporthalle waren nicht zu beanstanden. Darüber hinaus konnte den Gäste-Trainer Thiago Welter der Auftritt seiner Mannschaft allerdings nur in gewisser Weise und am Ende gar nicht mehr erwärmen. Die Mannschaft um den Kapitän Patrick Köder unterlag der TG Rüsselsheim II am Sonntag nach einer 2:1-Führung noch mit 2:3 (15:25, 28:26, 25:21, 21:25, 10:15), verbesserte sich zum Abschluss der ersten Saisonhälfte aber dennoch vom achten auf den siebten Tabellenplatz.

Gerade war im fünften Satz noch alles drin – und dann auch schon so gut wie alles vorbei. Das Team des SV Fellbach lag deutlich zurück, weil ihm die eine oder andere Ungeschicklichkeit unterlaufen war. „Wir haben einfache Dinge nicht hingekriegt“, sagte Thiago Welter. Der Trainer aus Brasilien war etwas fassungslos in diesen entscheidenden Momenten. Später, nachdem er Luis Emilio Ferradas, seinem Gegenüber aus Argentinien, zum Sieg gratuliert hatte, zeigte sich der 29-Jährige schon wieder gefasst. „Ich kann den Jungs schwerlich etwas vorwerfen“, sagte Thiago Welter: „Sie haben sich ausreichend Chancen erarbeitet, diese Chancen aber nicht nutzen können.“

Die Gäste hatten den schwachen Start weggesteckt. Auch dem Hauptangreifer Valters Lagzdins, von Schulterbeschwerden gehemmt, wollte – anders als sonst in dieser Saison – nicht viel gelingen. Für ihn kam Timo Koch, dazu Felix Klaue als Zuspieler für Patrick Köder. „Einen sehr positiven Effekt auf unser Spiel“ schrieb Thiago Welter den beiden zu. Mit ihnen gewann die Fellbacher Formation die Sätze zwei und drei. Sie hätte gut noch einen weiteren Abschnitt gewinnen können. Dafür allerdings hätte sie sich für die nun solide Basis ein bisschen öfter selbst belohnen müssen.SV Fellbach: Köder, Lagzdins, Nadale, Tomic, Holler, Koch, Klaue, Jalowietzki, Leipert, Filo, Mättig, Pfeffer, Schön, Peemüller.

Thomas Rennet   Fellbacher Zeitung


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