SVF wehrt fünf Machtbälle ab

Die Gäste aus Fellbach entscheiden das Drittliga-Spiel in Rüsselsheim noch mit 3:2 für sich.


27.01.2020

In der dritten Volleyball-Liga Süd der Männer müssen die meisten Mannschaften bis zum Saisonende in knapp acht Wochen noch fünf Punktspiele bestreiten. Zwei sportliche Entscheidungen dürften dabei schon gefallen sein. Dass sich der TV Bliesen bei zwölf Zählern Vorsprung auf die Verfolger den Titelgewinn noch nehmen lässt, ist überaus unwahrscheinlich. Das bereits abgeschlagene Schlusslicht TV Feldkirchen wird darüber hinaus den sofortigen Gang zurück in die Regionalliga kaum mehr verhindern können. Auf den acht Rängen zwischen dem Ersten und dem Letzten ist derweil noch alles möglich, das gilt für das Rennen um den zweiten Platz ebenso wie für den Kampf gegen den Abstieg; mindestens eine weitere Mannschaft muss sich aus der dritten Liga nach unten verabschieden.

Mit dem Abstieg dürfte der SV Fellbach bei acht Punkten Vorsprung und zwei noch ausstehenden Nachholspielen (am 22. Februar bei der TSG Blankenloch, am 8. März beim TSV G. A. Stuttgart) nichts mehr zu tun haben. Der Blick bei den Verantwortlichen unter dem Kappelberg ist deshalb auch eher nach vorne gerichtet. Der zweite Rang ist nach dem 3:2-Auswärtssieg (25:18, 22:25, 25:20, 22:25, 18:16) bei der TG Rüsselsheim II am Samstagabend gerade einmal drei Punkte entfernt. „Unser Ziel ist es weiterhin, am Ende der Saison unter den ersten vier Mannschaften und dabei natürlich so weit vorne wie möglich zu stehen, und dafür helfen uns diese zwei Punkte weiter“, sagte der Trainer Jan Lindenmair.

Sein Team hatte auf dem Weg zum siebten Saisonsieg allerdings eine ganz brenzlige Situation zu überstehen: Beim Stand von 11:14 im fünften Durchgang hatten die Gäste drei Matchbälle gegen sich, zwei weitere dann beim Stand von 14:15 und 15:16. Alle fünf Chancen der Südhessen wehrten die Fellbacher aber ab, und schließlich verwandelten sie kurze Zeit später ihre erste eigene Gelegenheit zum Sieg. „Da hat uns Max von Berg enorm geholfen, der heute ein überragendes Spiel gemacht und gerade in dieser Phase mit wichtigen Aufschlagpunkten die Nerven bewahrt hat“, sagte Jan Lindenmair.

Dass die Begegnung so eng verlief, lag auch an den kurzfristig aufgetretenen Personalproblemen des Zweitliga-Absteigers: Zu Patrick Köder (privat verhindert) fehlten Ivaylo Spasov und Moritz Hirning (beide krank). Hinzu kam, dass Lars Lückemeier nur mit halber Kraft unterwegs war. „Er hat Schulterprobleme und konnte keinen richtigen Angriffsschlag durchziehen“, sagte sein Trainer. SV Fellbach: Höß, Klaue, Koch, Leipert, Lückemeier, Mättig, Nadale, von Berg, von Struensee.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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