Vier Auswärtsspiele zu Beginn

Das Fellbacher Zweitliga-Team bereitet sich auf die Saison vor - und auf vier Auswärtsspiele zum Auftakt.


18.08.2013

So viel wissen die Volleyballer des SV Fellbach schon jetzt über ihre sportliche Zukunft: Sie werden in der nächsten Saison lange auf den ersten Heimsieg warten müssen - länger jedenfalls als in der vorhergehenden Runde, ihrer ersten nach der Rückkehr in die zweite Bundesliga. Klingt für den Moment nach schlechten Aussichten. Nach Gästen, die viel zu gut sind und daher sowieso überlegen. Doch der Ausblick ist nicht wirklich ein betrüblicher. Die Zweitliga-Mannschaft um den Cheftrainer Diego Ronconi kommt fürs Erste auch um eine Heimniederlage herum - denn zunächst werden in der Liga gar keine Gäste auftauchen. Der Tabellenneunte der vergangenen Spielzeit wird sich zum Auftakt tatsächlich viermal in auswärtigen Hallen um Zweitliga-Punkte bemühen: am 22. September in Vaihingen beim Aufsteiger TSV G. A. Stuttgart, am 28. September in Leipzig bei den L. E. Volleys, am 5. und 6. Oktober in Bayern beim ASV Dachau und beim VCO Kempfenhausen. Die Chance auf einen Heimsieg in der zweiten Liga haben die Schlagmänner des SV Fellbach nach einem für den Pokalwettbewerb reservierten Wochenende erst am 19. Oktober gegen den TSV Herrsching.

Raimund Abele (links) und Timo Koch spielen künftig in einem Team. Foto: Thomas Rennet


Im Vorjahr hat die Fellbacher Flugstaffel die Heimpremiere am 29. September zum ersten Saisonsieg genutzt. Sie bezwang am zweiten Spieltag den Mitaufsteiger TGM Mainz-Gonsenheim nach dem finalen Volltreffer des Hauptangreifers Raimund Abele mit 3:0. Angesichts der von Hallenengpässen verursachten Terminwildnis wollen sich die SVF-Volleyballer in der bevorstehenden Runde mit dem Gewinnen lieber nicht bis zur Heimpremiere Zeit lassen. 'Wir werden nicht mit vier Auswärtsniederlagen starten', sagt Stephan Strohbücker. Gerade in der Fremde darf es jetzt nach zuletzt überhaupt nur zwei Erfolgen ein bisschen mehr sein. Zwei Erfolge bereits in den ersten vier Auswärtsspielen wären da schon mal ein Anfang.


Darauf arbeitet ein Teil des Teams schon seit Anfang Juni hin. Ebenso wie das Team hinter dem Team. Zu dem gehört nun auch Stephan Strohbücker. Der 30-Jährige war in der ersten Zweitliga-Saison nach dem Aufstieg noch als Spieler im Aufgebot: zur Absicherung hinter dem Verteidigungsexperten Stephan Peéry. Fortan unterstützt Stephan Strohbücker die Zweitliga-Akteure als Teammanager und erweitert dadurch das Kompetenzzentrum bei den besten Volleyballern des SV Fellbach. Jens Otterbach, bisher grenzwertig belastet in der Freizeit, kann sich auf sein Amt als Assistenztrainer konzentrieren. Stephan Strohbücker, der selbst nebenbei noch mit der fünften Vertretung des Vereins in der Landesliga antritt, übernimmt die Aufgaben als Vorarbeiter im Hintergrund. So organisiert er gerade 'ein kleines exklusives Vorberei tungswochenende' (30. August bis 1. September) mit Testgegnern in heimischer Halle. Das Vorprogramm bis zum Zweitliga-Start ist noch in Planung. 'Weitere Trainingsspiele gegen Erstligisten' (Stephan Strohbücker) sollen dazugehören.
Die Zweitliga-Akteure um den früheren Erstliga-Blocker Jonas Hanenberg eröffnen nächste Woche die zweite Vorbereitungsphase. Bisher haben die Spieler der ersten Formation des SV Fellbach mit den Spielern der zweiten, Aufsteiger in die dritte Liga, eine Gemeinschaft gebildet und in kleinen gemischten Gruppen über Technikschwerpunkten Schweiß vergossen. In den letzten sechs Wochen nähert sich die erste Mannschaft allein dem Saisonbeginn beim Nachbarn in Stuttgart. Dann werden nach und nach auch die Spieler einsteigen, die im Sommer zunächst anderen Zielen gefolgt sind oder noch folgen. Stephan Peéry (England) und Raimund Abele (Kanada) nach Auslandsaufenthalten. Lars Lückemeier nach der Strandsaison. Wie Marvin Klass, der nach den deutschen Beach-Meisterschaften in dreieinhalb Wochen an der Ostsee in Timmendorfer Strand und einer anschließenden Erholungspause Mitte September als Letzter zum Zweitliga-Kader hinzustoßen wird.

Der ehemalige Erstliga-Profi findet sich für gewöhnlich rasch zurecht in der Halle. Und er findet fürs Zusammenspiel ja auch ausschließlich gute Bekannte vor. Der Zweitligist hat nur interne Zugänge verpflichtet, Talente aus den eigenen Reihen: Tim Holler, Felix Klaue, Timo Koch und Tim Kreuzer sind aus dem zweiten Verbund des SVF aufgerückt. 'Von ihnen erwarten wir uns einen Qualitätszuwachs', sagt Stephan Strohbücker. Und mit ihnen auch den einen oder anderen Auswärtssieg mehr. Vielleicht ja schon vor dem ersten Heimspiel.

Quelle: Artikel aus der Fellbacher Zeitung von Thomas Rennet.


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