Wiedersehen mit den Nachbarn

Die Fellbacher Mannschaft um den Trainer Jan Lindenmair ist in der dritten Liga beim TSVG. A. Stuttgart zu Gast. Das Regionalliga-Team des SVF reist an den Bodensee.


15.11.2019

Foto: Patricia Siegerist

Für Jan Lindenmair, den Trainer der Drittliga-Volleyballer des SV Fellbach, wird das Derby beim TSV G. A. Stuttgart am Samstagnachmittag (16 Uhr, Rembrandtsporthalle in Möhringen) eine Rückkehr in seine sportliche Vergangenheit. Sechs Jahre lang, von 2004 bis 2010, war er bei den Vaihingern als Übungsleiter aktiv, bildete dort allerdings ausschließlich Mädchen und Frauen weiter. „Ich kenne vom jetzigen Männerteam kaum noch jemanden. Emotional wird das Duell für uns eher deshalb, weil der Gastgeber unser nächster Nachbar in der Liga und ein langjähriger Rivale ist, aber nicht, weil ich dort im Verein gearbeitet habe“, sagt der gebürtige Heidenheimer.

Zehn Zähler und damit einen mehr als der Gegner vom Kappelberg weist das Filderteam auf, das im Frühjahr erst am letzten Spieltag den Klassenverbleib geschafft hat. Alexander Benz, der im Sommer vom Zweitliga-Absteiger SV Fellbach zurück an den Vaihinger Schwarzbach gewechselt war, hat dazu – anders als Christian Bura, der andere Ex-Fellbacher – bisher sportlich nichts beitragen können. Er fällt schon seit Saisonbeginn aufgrund einer Knieverletzung aus. „Das macht die Gastgeber natürlich schwächer, trotzdem glaube ich, dass sie in dieser Saison wie wir auch vom sportlichen Potenzial her auf den Plätzen eins bis fünf landen können“, sagt Jan Lindenmair. Im eigenen Team fällt diesmal Timo Koch (privat verhindert) aus. Dafür stehen die versierten Aushilfskräfte Lars Lückemeier und Johannes Leipert (Ausbildung in Hessen) zur Verfügung. „Das sind zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Das Spiel wird gewinnen, wer druckvoller aufschlägt und die Aufschläge besser annimmt“, sagt Jan Lindenmair.

Nicht mit dabei ist beim Fellbacher Drittliga-Team diesmal Lukas Schwegler, der zuletzt zweimal im Kader stand, nun aber wieder im Regionalliga-Team von Alexandra Berger gebraucht wird. Die Trainerin selbst wird aufgrund ihrer Verpflichtungen als Spielerin des Oberliga- Verbunds die Fahrt am Samstag (Spielbeginn ist um 19.30 Uhr) zum VfB Friedrichshafen II nicht mitmachen. Außer Alexandra Berger fehlt auch Julian Schupritt (Beach-Lehrgang). „Ich hoffe, meine Jungs bringen mir einen Sieg nach Hause, zuletzt war bei uns ein klarer Aufwärtstrend erkennbar“, sagt Alexandra Berger, deren Akteure mit bislang einem Sieg aus sechs Spielen (drei Punkte) auf dem letzten Tabellenplatz stehen. Nur drei Zähler mehr haben die Gastgeber vom Bodensee. Sie haben zwei ihrer sieben Spiele gewonnen, zuletzt aber dreimal nacheinander das Feld als Verlierer verlassen.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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