Zaghafter Blick nach oben

Das Regionalliga-Team des SV Fellbach besiegt im Nachbarschaftsduell den TSV G. A. Stutt-gart II mit 3:1 und hat als Viertplatzierter fünf Spiele vor Saisonende vier Zähler Rückstand auf den Spitzenreiter USC Konstanz.


06.02.2017

Foto: Patricia Sigerist

Wenn es noch eines abschließenden Beweises bedurft hätte, wie ausgeglichen das Feld der Mannschaften in der Volleyball-Regionalliga der Männer in dieser Saison ist, dann wäre dieser am Samstag geliefert worden. Die beiden Spitzenteams haben verloren und damit das Meisterrennen neu eröffnet.

Der Tabellenführer USC Konstanz unterlag beim MTV Ludwigsburg mit 0:3 und musste im 13. Spiel seine fünfte Niederlage hinnehmen. Der erste Verfolger SG MADS Ostalb ging daheim mit einem 1:3 gegen den Tabellensechsten USC Freiburg zum vierten Mal als Verlierer vom Feld. Und die zweite Mannschaft des SV Fellbach? Die gewann zu Hause das Derby gegen den TSV G. A. Stuttgart II mit 3:1 (25:13, 25:15, 25:27, 31:29) und ist nur noch vier Zähler von Platz eins und vom möglichen Aufstieg in die dritte Liga entfernt. „Wir werden nicht übermütig, unser Ziel ist es weiterhin, nicht noch einmal in den Strudel nach unten mit reingezogen zu werden“, sagte Tim Rainer, der Libero und Sportliche Leiter.

 Sollte sich in den verbleibenden fünf Spielen doch noch die Chance auf den Sprung nach oben bieten, wäre nach aktuellem Stand zumindest die erste Mannschaft des SVF kein Spielverderber. Als Absteiger aus der zweiten Bundesliga würde sie der Zweitvertretung den Weg nach oben versperren   doch die jüngste Erfolgsserie des Teams von Trainer Markus Weiß spricht gegen dieses Szenario. Unabhängig vom Tabellenstand und eventuellen, intern vorhandenen Aufstiegsträumen, feierten die Fellbacher um den Diagonalangreifer Ole Lepthin am Samstagabend bereits den zweiten 3:1-Sieg in dieser Spielzeit gegen den Konkurrenten aus Vaihingen.

Die Abteilungsleiterin Alexandra Berger, die den Verbund in Abwesenheit von Philipp Arne Bergmann, der als Spieler mit dem Zweitligateam in Mainz war (Artikel links), verantwortete, war zufrieden: „Die ersten beiden Sätze waren echt stark. Da haben wir das Spiel mit druckvollen Aufschlägen dominiert und den Gegner gar nicht zum Zug kommen lassen.“ Gelungen waren auch die Auftritte von Patrick Köder und Per-Ole Schneider. Ersterer, etatmäßiger Zuspieler der ersten SVF-Mannschaft, der mit einer Schulterverletzung zuletzt ein halbes Jahr pausiert hatte, hielt auf der Diagonalposition eineinhalb Sätze lang durch. Der Zugang Per-Ole Schneider, 25-jähriger Beach-Spezialist aus Thüringen, studienbedingt nun in der Region daheim und von Philipp Arne Bergmann nach Fellbach gelockt, feierte einen erfolgreichen Einstand. SV Fellbach II: Henseling, Hesse, Heumann, Köder, Lepthin, Mattig, Pesch, Rainer, Schneider, Schön, Sellner, Wich.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


Ansprechpartner Presse


Presse & Öffentlichkeitsarbeit
SV Fellbach, Abteilung Volleyball
mail

Hall of Fame

Deutscher Vizemeister: 1998

Meister 2. Bundesliga 1995, 2001, 2015, 2016 

Aufstieg 2. Bundesliga: 2012

Regionalligameister: 2012

Oberligameister: 2011, 2012

Landespokalsieger: 2010

Sieger Süddeutscher Pokal 2014

Landespokalsieger 2015

 

Ehemalige Fellbacher Volleyballsternchen:

Karlo Striegel, Frank Bachmann, Christian Pampel, Holger Werner,Alexander Haas, Alexander Walkenhorst, Goran Iliev, Matthias Pompe, Simon Tischer, Christian Metzger, Dirk Oldenburg, Michael Dornheim, Jörg Ahmann, Stepan Masic, Ronny Pietsch, Christian Kilgus, Dirk Taubert, Robert Jetschina, Ronald Rietz, Paul Duerden, Petri Sainio, Marc Blaich, Michael Raddatz, Adis Katanovic, Simo Hanaoui, Gregory Hansen, Jochen Schmid, Adis Katanovic, Edgar Tetsuekoue ...