Zum Meister fehlt ein bisschen

Der SV Fellbach verliert das Zweitliga-Spiel in Eltmann mit 0:3.


16.10.2017

Viel hat im zweiten Satz nicht gefehlt. Die Gäste des SV Fellbach hätten sich am Samstagabend die Chance erarbeiten können, den Volleys Eltmann anhaltende Schwierigkeiten zu bereiten. Doch sie konnten diese Chance nach einer 20:19-Führung nicht nutzen, weil der amtierende Meister auf der anderen Seite des Netzes rechtzeitig noch seine Qualitäten in Abwehr und Angriff präsentierte. So waren die Volleyballer des SV Fellbach nur in Teilen der Zweitliga-Begegnung in Unterfranken auf Augenhöhe, um die 0:3-Niederlage (22:25, 21:25, 17:25) kamen sie dabei trotz der positiven Ansätze nicht herum.

Thiago Welter hat durchaus Erfreuliches gesehen in Eltmann. Sein Team hat in gewissen Spielphasen und Spielelementen auf hohem Niveau Widerstand leisten können. Die Männer der Mitte etwa verrichteten beherzte Auftragsarbeit. Tibor Filo und Valentino Nadale waren der gar nicht schwachen Konkurrenz stets gewachsen. „Die beiden haben sehr, sehr gut gespielt“, sagte Thiago Welter. Auch der Diagonalangreifer Valters Lagzdins, der später zum wertvollsten Akteur des SV Fellbach gekürt worden ist, ging seiner sportlichen Freizeitbeschäftigung gewohnt zuverlässig nach. Der 27-Jährige allerdings bekam in der Offensive zu wenig Unterstützung, weshalb die Männer aus Eltmann oft erahnen konnten, wer ihnen da krachend zusetzen wollte. Auf der Außenbahn hat der SV Fellbach noch Verbesserungspotenzial, was ja auch nicht weiter verwunderlich ist in Zeiten ohne Marvin Klass (Karriereende) und den Beach-Profi Yannick Harms. Anstelle der famosen Fachkräfte müssen nun andere auf zentraler Außenposition mehr Verantwortung übernehmen. Das gelingt auch in der Ballannahme noch nicht in jedem Fall. Am Samstag fanden die Fellbacher erst mit der Hereinnahme von Manuel Harms und Tin Tomic für Tim Holler und Jan Jalowietzki zu einer Stabilität, mit der sie die Volleys Eltmann gefährden konnten.

„Wir haben schon sehr gut trainiert. Daran müssen wir anknüpfen, dann können wir die Chancen, die wir uns schaffen, auch in der Liga wieder in Erfolge umsetzen“, sagte Thiago Welter, der am meisten mit sich selbst und einem Aufstellungsfehler zu Beginn des dritten Durchgangs haderte. Das eigene Versäumnis raubte dem 29-jährigen Trainer, vergangene Saison noch Spieler in Eltmann, in der Nacht von Samstag auf Sonntag den Schlaf. Sein Team, das nun zwei Siege und zwei Niederlagen aufweist, bringt ihn dagegen nicht um den Schlaf. „Ich bin zufrieden mit den Jungs, sie waren teilweise, im zweiten Satz, sogar ein bisschen besser als der Gastgeber“, sagte Thiago Welter.

Ein bisschen hat am Samstag aber schon auch gefehlt – nicht nur im zweiten Satz.SV Fellbach: Köder, Lagzdins, Filo, Nadale, Holler, Manuel Harms, Jalowietzki, Tomic, Mättig, Pfeffer, Koch, Leipert.

Thomas Rennet   Fellbacher Zeitung


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